ÜBER MICH
Wir haben beim Thema Immobilienentwicklung eine Riesen-Verantwortung. Schon während meines Studiums faszinierten mich Immobilienprojekte. Aktuell sehe ich im Zuge einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Transformation neue, differenzierte Bedürfnisse seitens der Nutzer:innen.
Gerade auch für jüngere Generationen stehen die Lebensfelder Wohnen, Arbeiten, Freizeit nicht isoliert, die Grenzen verschwimmen. Hinzu kommt die Unabdingbarkeit einer ressourcen- und energieschonenden Projektentwicklung.
Wir brauchen deshalb neue Maßstäbe, die die alten und bestehenden Nutzungsformen in der Projekt- und Quartiersentwicklung ergänzen. Wir brauchen inklusive Projekte mit neuen Nutzungskonzepten, um resiliente sozial nachhaltige Lebensräume zu schaffen, die gleichzeitig wirtschaftlich höchst erfolgreich sind.
Aufgewachsen an der Atlantik-Küste Marokkos, führten mich meine Lebensreise und auch meine Neugierde für ein Architekturstudium an die TU Wien. Die Themen Gebäudelebenszyklus, Immobilienprojektmanagement sowie Planung und Auswirkung auf Gebäudekosten übten schon früh einen Sog auf mich aus und ich schloss mein Studium mit einer empirischen Studie über „Methoden zur Vorhersage von Instandhaltungsbedarf an Industrie-Immobilien“ ab.
Meine beruflichen Wege führten mich in die Immobilienentwicklung der unterschiedlichen Assetklassen von Retail, Büro und Wohnen bis hin zur gesamten Quartiersentwicklung. In leitender Position verantwortete ich über 20 Jahre in nationalen und internationalen Konzernen in den verschiedenen Branchen mittlere bis große Projekte in den unterschiedlichen Projektphasen sowohl in Österreich als auch in CEE-Ländern.
2022 habe ich mich für die Selbstständigkeit als Immobilienberaterin für wegweisende, bedürfnisorientierte Projektentwicklungen sowie wirtschaftlich erfolgreiche Nutzungsformen entschieden.
Was ist mein Arbeits-Credo?
Ich setze meine langjährige Erfahrung und mein integratives out of the box-Denken ein, um nachhaltige, bedürfnisorientierte Nutzungskonzepte zu entwickeln.
Kund:innen melden mir zurück, dass ich bei großen und hochkomplexen Projekten auf einer höheren Flughöhe den Überblick behalte und so meinen analytischen, scharfen Blick auf das Wesentliche konzentriere.
Es hat mich immer stolz gemacht, wenn ich die Projekte durch feines strategisches Gespür und Kommunikation auf Augenhöhe mit allen Stakeholdern zu einem Ziel brachte, bei dem alle Beteiligten Gewinner waren.
Woran denke ich beim Wort „Collaboration“?
Ich bin eine überzeugte Verfechterin von Collaboration unter den bestmöglichen Stakeholdern. Hier taucht unmittelbar ein Bild aus meiner Jugend in Marokko bei mir auf, als oft irgendwo in der Stadt ein Auto stehenblieb. Sofort krempelten die Menschen rundum die Ärmel hoch, halfen zusammen und schoben an. Sobald es gelungen war, den Motor wieder zum Laufen zu bringen, standen alle mit stolzgeschwellter Brust da und freuten sich aufrichtig über den Erfolg – egal, ob sie Nutznießer oder „nur“ Helfer waren. Genauso liebe ich den Zusammenhalt und die vereinten Kräfte in einem Projekt, die zu einem gemeinsamen Gewinner-Feeling führen.
DI Samira Chadli
Factbox für wesentliche berufliche Stationen